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Ein CarPC von den Profis [Updated]
Veröffentlicht am: 27.08.2013

Kaufen, anschließen und benutzen! So sollte es sein - ist es aber in den meisten Fällen leider nicht. Gerade bei einem so individuellen und speziellen Produkt, wie einem CarPC gilt es vielerlei Faktoren zu beachten. Hinzu kommen noch viele unliebsame Situationen, denen ein CarPC ausgesetzt wird und muss deshalb so Einiges aushalten. Um Zeit, Geld und eine Menge Frust zu sparen, sollte man sich also entweder vorab ausgiebig schlau machen oder einfach direkt einen Profi ansprechen!

Da sind die Foren-Mitglieder unseres "CarPC-Forums" gerade die richtigen Ansprechpartner, denn wer kann es besser wissen als diejenigen, die bereits enthusiastisch unzählige Stunden mit Fehlersuche und Optimierung verbracht haben? Genau! Hier tummeln sich hunderte, ambitionierte CarPC-Anwender, Elektroniker und Unternehmer herum, die aus Freude mit Rat und Tat zur Seite stehen können - eben die Profis! Einige Grundgedanken sollten allerdings gemacht sein, bevor Ihr Euch in das Forum stürzt.



Grundüberlegung: Zentraleinheit
Der ausrangierte Laptop aus dem Keller und ein 220-Volt-Wandler sollten nicht gerade das Objekt der Begierde sein. Klar, es würde selbstverständlich gehen, aber so könnte ein CarPC seine Vielfältigkeit nicht entfalten. Eine angemessene Zentraleinheit arbeitet "Low-Voltage" und voll integriert auf 12 Volt, das heißt sparsam und bedeutet auch weniger Abwärme und weniger Verschleiß. Klingt das nicht besser als dutzende Kabel und Geräte schon alleine für die Stromversorgung?

Hinzu kommen stoß-resistente Komponenten wie kleine HDD- oder SSD-Festplatten, On-Board-Prozessoren, -Grafik- und -Soundchips. Das ist jetzt viel Fachgesimpel, deshalb überlassen wir das Zusammenschrauben eigener Systeme am Besten den absoluten "Cracks", sparen uns die Zeit und das Geld und greifen auf eine fertige Zentraleinheit zurück! Die Vorteile liegen klar auf der Hand: die Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und werden bestenfalls vorinstalliert und -konfiguriert ausgeliefert.

Das haben wir natürlich auch erkannt und bieten genau so ein System an. Zu finden: CarPC-Zentraleinheiten

Grundüberlegung: Bildschirm
Bei älteren Fahrzeugen kein Problem - bei neueren Modellen eine Qual: Platz für das Display gibt es nur selten. Wenn allerdings ein werkseitig verbautes Display vorhanden ist, fehlt dann aber meist die berührungsempfindliche Bildschirmoberfläche (Touchscreen). Und auch wenn das verbaute Werks-Display einen Touchscreen enthält, lässt es sich auch nicht ohne Weiteres anzapfen, da die Elektronik fest miteinander verschmolzen ist. Komplizierte Sache also. Im Optimalfall ist also kein Bildschirm vorhanden, denn dann stehen einem alle Wege offen - falls allerdings eines vorhanden ist, heißt es erstmal schlau machen, was für Anschlußmöglichkeiten vorhanden sind und was dafür benötigt wird!

Tipp: möglichst nicht auf eine Touchoberfäche verzichten, da viele Eingaben dadurch erst möglich sind (z.B. Texteingaben über eine virtuelle Tastatur). Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, auf ein werkseitig verbautes Display zuzugreifen und ein Signal einzuspeisen. Das ist jedoch von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich und Bedarf der eigenen Recherche.

Ein Stichwort für mögliche Recherchen einer optimalen Lösung wäre: Car-2-VGA-Adapter

Einbau-Leitfaden
Nicht vergessen, dass die Zentraleinheit und das Display Dauer- und Zündungs-Strom benötigen. D.h. der Einbauort sollte soweit geschickt gewählt sein, das möglichst wenige Kabel verlegt werden müssen.

Wenn als Einbauort der Kofferraum gewählt wird, hat sich als Faustregel bisher immer bewährt, beim Verlegen von Kabeln immer ein zusätzliches USB-Verlängerungskabel mit zu verlegen. Der Vorteil liegt darin, das pro USB-Kabel eine fixe Strommenge zur Verfügung steht. Sobald zu viele Verbraucher am selben USB-Anschluß angeschlossen werden, gibt das eine oder andere Gerät aufgrund von Strommangel den Geist auf. Glücklicherweise lassen sich USB-Anschlüße durch aktive Verteiler wieder fit machen (Stichwort: aktiver USB-Hub). Dadurch das fast jede Peripherie als USB-Gerät erhältlich ist, halten sich die Anzahl von Kabeln im Rahmen: VGA-Anschluß für das Display, Strom und Masse und ein oder zwei USB-Kabel.

Der Ablauf sollte wie folgt sein:


  • A) Trockeneinbau:
    Als erstes gilt es, Display und Zentraleinheit dorthin zu legen, wo es seinen zukünftigen Platz finden soll, z.B. Zentraleinheit in den Kofferraum und Display in das Cockpit. Alle Kabel sollten auf "Luftlinie" verteilt werden um zu prüfen, ob und welche Hindernisse es bei der anstehenden Verlegung geben wird. Wenn alles passt, dann heißt es Erstinbetriebnahme!
  • B) Stromanschluß:
    Funktioniert auch alles mit dem Bordnetz? Das weiß man nur, wenn die geeignete Stromquelle gefunden und angezapft wurde! Zündungs- und Dauerstrom für das Display sind am Radiostecker zu finden. Schwieriger ist es im Kofferraum: wenn die Batterie sich ebenfalls im Kofferraum befindet, sollte hier mit geeigneten HiFi-Kabeln und Sicherungen die Dauerplus-Leitung direkt von der Batterie abgegriffen werden. Zündungsplus kommt dann im Zweifel auch von vorne vom Radiostecker. Alle Kabel angeschlossen? Dann sollte die Zentraleinheit bei Zündungsplus selbstständig hochfahren! Funktioniert alles wie es soll? Dann weiter zum nächsten Punkt!
    Tipp: durch unterschiedliche Stromquellen können Störsignale entstehen. Um diese zu vermeiden sollte das Display mindestens an dieselbe Stromquelle angeschlossen werden, wie die Zündungsplus-Leitung der Zentraleinheit.
  • C) Einbau des Displays:
    Der CarPC wird meist nicht sichtbar verbaut und ist daher einfacher und flexibler zu verbauen - anders beim Display: dieses ist sichtbar und erreichbar. Es kann das gesamte Cockpit aufwerten oder abwerten, somit sollte hier das Hauptaugenmerk stecken! Deshalb sagen wir: Display-Einbau zuerst! Einen Weg gefunden und ihn umgesetzt? Erst dann Kabel verlegen!
  • D) Kabel verlegen
    Wir arbeiten von vorne nach hinten, deshalb liegen nun die ersten Kabel im Cockpit verlegt und wollen nun unter die Sitzbank, Tunnel, Teppich und Rückbank (je nach Fahrzeug ein unterschiedlicher Weg). Beim verlegen der Kabel sollte sorgsam vorgegangen werden, damit keine Kabelbrüche durch Verspannung und Knicken entstehen. durch den "Trockeneinbau" sollten die Kabellängen bereits tolerant bemessen sein und einwandfrei bis zur Zentraleinheit hinragen.
  • E) Einbau Zentraleinheit
    Das Herzstück! Es sollte sicher montiert sein und (wenn möglich) nicht direkt über dem Stoßdämpfer sondern schön mittig und vibrationsarm. Sonst könnten unnötige Stöße der Einheit recht schnell das Licht ausschalten. Durch entsprechende stoß-restistente Bestandteile ist die Zentraleinheit allerdings erstmal tolerant was Vibrationen und Stöße angeht.

Unter "Das ist ein CarPC" findest Du einen beispielhaften CarPC-Einbau und weitere Details.

Funktionen/Peripherie
Was soll der CarPC denn können? Navigation, Musik und Fahrzeugdiagnose? Oder darf es auch Internet und Komfort-Funktionalitäten bieten? Alles ist möglich und hängt davon ab, um welche Komponenten der CarPC erweitert wird. Essentiell wichtig dabei ist: bietet der CarPC ausreichende Ressourcen? Ein guter CarPC-Anbieter hat dies bedacht und die Zentraleinheit entsprechend dimensioniert.

Was die Erweiterung mit neuer Funktionalität angeht, hat man mit dem CarPC die beste Lösung die man sich vorstellen kann! Mit wenig Budget hat man dennoch eine riesen Auswahl! Gemeinsam mit unseren Apps lässt sich der Funktionsumfang somit schnell und reichhaltig erweitern. Beispielsweise gibt es ab 5 Euro Bluetooth-Sticks, welche die Grundbasis für eine Freisprecheinrichtung bedeuten. Um die 30 Euro erhältst Du GPS-Empfänger für ein Navigationssystem und für 50 Euro gibt es Relais- & Sensorkarten, mit denen die Steuerung von Elektronik im Fahrzeug möglich ist.

Am besten macht man sich nun eine Funktions-Wunschliste und geht damit direkt in unseren Onlineshop und Forum um all die Möglichkeiten zu erfahren! Fragen zum Artikel kannst Du direkt als Kommentar hinterlassen!

Viel Erfolg und besonders viel Spaß mit dem CarPC!


Dieser Artikel wurde von 68 Mitgliedern und 4828 Besuchern gelesen.

 
Autor
Gueven 
 
Offline
Di, 11.04.


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